Gepostet: 04.03.2020

Ratsfraktion "WIR in Flensburg" (WiF)

Die Machbarkeitsstudie für den Umzug des Wirtschaftshafens von Ost nach West liegt nun vor. Von den in der Kostenplanung der Voruntersuchung veranschlagten 3 Millionen ist keine Rede mehr. Der Umzug mit Ausbau für die von der Hafenwirtschaft geforderten zwei Liegeplätze wird über 20 Millionen Euro kosten! Durch eine offensichtlich realitätsfremde Berechnung erschient auch der zusätzliche Schwerlastverkehr am Westufer erträglich. Und es wurde nochmals darauf hingewiesen: ein Miteinander am Ostufer von Hafenwirtschaft und urbanem Wohnen ist in Schleswig-Holstein nicht zulässig und wird es daher nicht geben! Im Rahmen der Bürgerbeteiligung im Januar (Suffizienz im Städtebau) wurde der Bevölkerung der Mund wässrig gemacht, was man alles am Ostufer realisieren könnte. Wer jetzt ggf. die oberflächlichen Berechnungen der Verkehrsbelastung anprangert, die zusätzliche Belastung der Bevölkerung am Westufer unterstreicht und die gestiegenen Kosten des Umzuges hinterfragt, wird zwar auf Verständnis stoßen, aber die anfangs ablehnende Haltung der Bevölkerung bröckelt. Vielleicht spielt man mit seiner Kritik all denen in die Hände, die den Wirtschaftshafen Flensburgs schon in Apenrade sehen!
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